Warum wir heute anders krank werden als vor zwanzig Jahren, wohin das führt, wenn nichts passiert, und was sich gerade ändert.
Jeder zwölfte gesetzlich Versicherte in Deutschland hat inzwischen eine Autoimmunerkrankung, also eine Krankheit, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift. Das sind 6,3 Millionen Menschen. 2012 lag der Anteil noch bei 7,1 Prozent, 2022 bei 8,6 Prozent. Bei 28 von 30 untersuchten Autoimmunerkrankungen stiegen die Zahlen, bei der Zöliakie, der Glutenunverträglichkeit mit Schaden an der Darmschleimhaut, um 130 Prozent, bei Hashimoto, der Entzündung der Schilddrüse, um 72 Prozent. Das hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung aus den Abrechnungen aller Kassenpraxen ausgewertet.
Wer nur gelegentlich eine Schlagzeile liest, sieht darin eine Einzelmeldung. Legt man die Meldungen nebeneinander, ergibt sich ein Muster.
Was gewachsen ist
Die Zahl der Menschen mit Diabetes ist seit Ende der 1990er-Jahre um 38 Prozent gestiegen, heute sind es 9,3 Millionen. Rund ein Viertel der Erwachsenen hat eine Fettleber, die nichts mit Alkohol zu tun hat, sondern mit dem Stoffwechsel; in den Arztpraxen diagnostiziert ist davon nur ein Bruchteil. Die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen haben sich bei der DAK zwischen 1997 und 2017 mehr als verdreifacht, von 0,7 auf 2,5 Tage je Versichertem. Darmkrebs nimmt bei den 20- bis 39-Jährigen zu, in einem Alter, in dem er früher kaum vorkam. Und seit 2020 gibt es mit Long Covid und ME/CFS, einer schweren Erschöpfungskrankheit nach Infekten, eine Krankheitsgruppe mit rund 1,4 Millionen Betroffenen, die es in dieser Größe vorher nicht gab.
Der naheliegende Einwand lautet: Wir werden eben älter. Das stimmt für Parkinson und Demenz. Die Zahl der Betroffenen steigt, aber innerhalb jeder Altersgruppe ist die Häufigkeit stabil oder sogar leicht gesunken. Bei den Autoimmunerkrankungen dagegen stieg die Häufigkeit laut Zentralinstitut weitgehend unabhängig von Alter, Geschlecht und Region. Die Alterung erklärt also einen Teil der Kurven, aber gerade die steilsten nicht.
Gewachsen sind Krankheiten an den Stellen, an denen der Körper mit seiner Umwelt in Kontakt steht und Energie umsetzt: Darm, Leber, Stoffwechsel, Immunsystem, Nerven.
Nebeneinander gelegt, die jüngsten Entwicklungen oben, die ältesten unten:
| Zeitraum | Was sich verändert hat |
|---|---|
| seit 2020 | Long Covid und ME/CFS: rund 1,4 Millionen Betroffene, eine Krankheitsgruppe, die es in dieser Größe vorher nicht gab |
| letzte 10 Jahre | Sitzen: 613 Minuten pro Werktag, fast zwei Stunden mehr als vor zehn Jahren |
| 2012 bis 2022 | Autoimmunerkrankungen: von 7,1 auf 8,6 Prozent der gesetzlich Versicherten, heute 6,3 Millionen Menschen |
| 2003 bis 2023 | Darmkrebs bei 20- bis 39-Jährigen nimmt zu, in einem Alter, in dem er früher kaum vorkam |
| seit Ende der 1990er | Diabetes: plus 38 Prozent, heute 9,3 Millionen Menschen |
| 1997 bis 2017 | Fehltage wegen psychischer Erkrankungen (DAK): von 0,7 auf 2,5 Tage je Versichertem |
| 1997 bis 2016 | Magensäureblocker: von 200 Millionen auf 3,9 Milliarden verordnete Tagesdosen |
| seit 1985 bis 1999 | Starkes Übergewicht: bei Kindern verdoppelt, bei Jugendlichen verdreifacht |
| seit 1973 | Spermienkonzentration weltweit halbiert, nach dem Jahr 2000 sank sie doppelt so schnell wie davor |
Die Umgebung, die wir uns gebaut haben
Erwachsene in Deutschland sitzen inzwischen 613 Minuten pro Werktag, gut zehn Stunden, fast zwei Stunden mehr als vor zehn Jahren. Das hat die Deutsche Sporthochschule Köln für den DKV-Report 2025 erhoben. Unter Kindern hat sich der Anteil mit starkem Übergewicht gegenüber den Jahren 1985 bis 1999 verdoppelt, unter Jugendlichen verdreifacht.
In reichen Ländern stammen bis zu 58 Prozent der täglichen Kalorien aus hochverarbeiteten Lebensmitteln, also aus Produkten, die eher in einer Fabrik entstehen als in einer Küche. Eine Auswertung im British Medical Journal über fast zehn Millionen Menschen bringt sie mit 32 Gesundheitsschäden in Verbindung, darunter Typ-2-Diabetes, Depression und früher Tod. Das ist ein in großen Beobachtungsstudien sicherer Zusammenhang; wie genau er in der Zelle abläuft, wird noch erforscht.
Im Blut jedes untersuchten Kindes in Deutschland fand das Umweltbundesamt PFOS, eine der sogenannten Ewigkeitschemikalien aus beschichteten Pfannen und Textilien. Bei 21 Prozent der Kinder lag der Wert der verwandten Substanz PFOA über der Grenze, unterhalb derer eine gesundheitliche Beeinträchtigung auszuschließen ist. In einer amerikanischen Studie enthielten Gehirne Verstorbener 2024 deutlich mehr Mikroplastik als 2016. Die Spermienkonzentration bei Männern hat sich weltweit seit 1973 halbiert, nach dem Jahr 2000 ging sie doppelt so schnell zurück wie davor.
Dazu kommt ein Faktor, den kaum jemand auf dem Schirm hat: die Medikamente selbst. Magensäureblocker wurden 1997 mit 200 Millionen Tagesdosen verordnet, 2016 mit 3,9 Milliarden, ohne dass die Magenkrankheiten entsprechend zugenommen hätten. Mehr als die Hälfte der über 65-Jährigen bekommt fünf oder mehr Wirkstoffe gleichzeitig. Magensäureblocker und Metformin, das Standardmittel bei Diabetes, können über Jahre einen Mangel an Vitamin B12 verursachen. B12-Mangel schädigt die Nerven. Kribbeln und Taubheit in den Füßen, die viele dann für Alter oder für eine Folge des Diabetes halten, haben manchmal hier ihre Ursache. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft weist ausdrücklich auf diese Verwechslung hin.
Und schließlich der Kopf. Bei Jugendlichen nimmt die Einsamkeit seit 2012 zu, die Pandemie hat den Trend verschärft. Fast die Hälfte der Schüler hat heute jede Woche mindestens zwei körperliche Beschwerden, 2018 war es gut ein Drittel. Dauerstress bleibt nicht im Kopf: Forscher der Carnegie Mellon University haben gezeigt, dass Immunzellen unter anhaltendem Stress nicht mehr auf Cortisol reagieren, das körpereigene Signal, eine Entzündung zu beenden. Die Entzündung läuft weiter, leise, über Jahre.
Diese stille Entzündung ist der Punkt, an dem die einzelnen Fäden zusammenlaufen. Eine Übersichtsarbeit von 20 Forschern in Nature Medicine beschreibt sie als gemeinsame Wurzel von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettleber, Autoimmun- und Nervenerkrankungen. Als Auslöser nennen die Autoren Infekte, Bewegungsmangel, Ernährung, Umweltgifte, psychischen Stress und gestörten Schlaf. Das ist fast wörtlich die Liste dessen, was sich in unserem Alltag in den letzten 20 Jahren verändert hat.
Was es heute schon kostet
Ende 2023 gab es in Deutschland 5,69 Millionen Pflegebedürftige. Das Statistische Bundesamt hatte im Basisszenario mit 5,6 Millionen gerechnet, allerdings erst für das Jahr 2035. Die Wirklichkeit ist der Prognose um zwölf Jahre voraus. Long Covid und ME/CFS haben 2025 nach einer Modellrechnung der ME/CFS Research Foundation 64 Milliarden Euro gekostet, rund 1,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Die Krankenkassenbeiträge sind zum Jahreswechsel so stark gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht.
Wenn nichts passiert
Die Prognosen der Statistiker, Kassen und Fachgesellschaften zeigen alle in dieselbe Richtung. Bis 2040 könnten 12 Millionen Menschen in Deutschland Diabetes haben, bis 2050 bis zu 2,8 Millionen eine Demenz. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bis 2055 auf 6,8 bis 7,6 Millionen. Auf 100 Menschen im Erwerbsalter kamen 2021 knapp 32 Ältere, 2070 werden es 46 sein. Das IGES-Institut rechnet für die DAK damit, dass der Krankenkassenbeitrag bis 2035 auf 20 Prozent steigt, im ungünstigen Fall auf 22,6 Prozent, und dass die Sozialabgaben insgesamt fast die Hälfte des Bruttolohns erreichen.
Mehr Kranke, weniger Beitragszahler, höhere Abgaben: Das bedeutet längere Wartezeiten und mehr Leistungen, die man selbst bezahlt. Gesundheit wird damit zu einer Vermögensfrage. Wer gesund bleibt, schützt sein Einkommen, sein Erspartes und seine Unabhängigkeit. Wer chronisch krank wird, zahlt zweimal, mit Lebensqualität und mit Geld.
Was sich gerade ändert
Gleichzeitig verschiebt sich etwas in der Medizin selbst, und zwar schneller, als die meisten mitbekommen.
Die Entschlüsselung eines menschlichen Genoms kostete 2001 rund 95 Millionen Dollar. Seit Anfang 2026 gibt es Geräte, die es für etwa 100 Dollar lesen. Künstliche Intelligenz wertet solche Daten in einer Geschwindigkeit aus, die vor zehn Jahren undenkbar war. In zwölf deutschen Brustkrebs-Screening-Zentren fanden Radiologen mit KI-Unterstützung bei 463.000 Frauen 17,6 Prozent mehr Krebsfälle, ohne mehr Fehlalarme. Ein am Deutschen Krebsforschungszentrum mitentwickeltes KI-Modell schätzt aus der Krankengeschichte das persönliche Risiko für über 1.000 Krankheiten, teils Jahrzehnte im Voraus; im Praxisalltag ist es noch nicht im Einsatz.
Die größere Verschiebung betrifft aber die Frage, was den Körper eigentlich steuert. Im Juli 2025 hat die amerikanische Zulassungsbehörde FDA erstmals ein kleines Implantat gegen rheumatoide Arthritis zugelassen, das den Vagusnerv eine Minute am Tag mit einem elektrischen Signal anregt und so die Entzündung über das Nervensystem dämpft. Eine Autoimmunerkrankung wird hier mit einem Signal reguliert, nicht mit einer Substanz. Der Biologe Michael Levin von der Tufts University zeigt seit Jahren, dass jede Zelle über ihre elektrische Spannung mit ihren Nachbarn kommuniziert und dass Gewebe Bauinformationen in solchen Spannungsmustern speichert. Verändert man das Muster bei Plattwürmern, wachsen ihnen zwei Köpfe, über Generationen, ohne dass ein Gen verändert wurde.
Die Informations- und Frequenzmedizin denkt seit Jahrzehnten in diese Richtung: Der Mensch ist kein reines Chemielabor, er wird wesentlich über Signale gesteuert, über Spannung, Licht und Frequenz. Was lange als Außenseiterposition galt, taucht jetzt in Zulassungsverfahren und Spitzenforschung auf.
Gemeinsam mit der KI entsteht daraus eine andere Medizin. Sie misst den Zustand der Zelle und die Regulation des Körpers, etwa über die Herzratenvariabilität, den feinen Unterschied im Abstand zwischen zwei Herzschlägen, der zeigt, wie gut sich das Nervensystem anpasst, oder über den Phasenwinkel, ein Maß für die Qualität der Zellmembranen. Solche Messungen kosten wenig, tun nicht weh und lassen sich beliebig oft wiederholen. Damit lässt sich zum ersten Mal für den einzelnen Menschen verfolgen, was bei ihm wirkt, statt sich auf den Durchschnitt einer Studie zu verlassen.
Ein Teil davon ist schon im Wohnzimmer angekommen. Die Herzratenvariabilität misst heute jede bessere Smartwatch über Nacht. Auch die Bioresonanz, also die Erfassung der feinen elektromagnetischen Schwingungen des Körpers, war lange an die Praxis gebunden, mit Geräten für mehrere tausend Euro und einem Termin alle paar Monate. Inzwischen gibt es Geräte im Format eines Smartphones, gesteuert über eine App, die eine solche Analyse zu Hause durchführen und zellrelevante Informationen in Form feiner Frequenzen abgeben. Damit wandert das Frequenzthema aus der Arztpraxis in die Eigenanwendung: Man misst nicht einmal im Jahr, sondern regelmäßig, und sieht selbst, wie Schlaf, Stress oder Essen den eigenen Zustand verschieben.
Der Teil, den dir niemand abnimmt
All das ändert nichts an einem alten Satz: Gesundheit gibt es nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel. Die Krankheiten, die in den letzten 20 Jahren gewachsen sind, sind mit unserem Alltag gewachsen, und dort lassen sie sich auch beeinflussen.
Das beginnt unspektakulär. Jede Stunde, die du nicht sitzt, zählt. Echtes Essen statt Fertigprodukt entlastet den Stoffwechsel jeden Tag aufs Neue. Schlaf und Tageslicht sind die einfachsten Werkzeuge gegen Dauerstress. Wer mehrere Medikamente nimmt, sollte einmal im Jahr mit seinem Arzt die ganze Liste durchgehen und bei Magensäureblockern oder Metformin nach dem Vitamin B12 fragen, ohne etwas eigenmächtig abzusetzen. Und wer seine eigenen Werte kennt, merkt früher, wenn sich etwas verschiebt, Jahre bevor eine Diagnose daraus wird. Ein erster Schritt dahin ist der Belastungs-Check: Er zeigt dir in wenigen Minuten, was bei dir an Dauerlast auf den Zellen liegt.
Damit verschiebt sich auch die Rolle, die jeder selbst spielt. Wer seine Werte zu Hause misst, wartet nicht mehr auf den nächsten Arzttermin, um zu erfahren, wie es ihm geht. Gesundheit wird zu etwas, um das man sich kümmert wie um einen Garten oder ein Depot: regelmäßig, neugierig, mit Freude an kleinen Fortschritten. Manche machen daraus ein Hobby. Das ist keine schlechte Art, Verantwortung für sich zu übernehmen.
Die Medizin der nächsten 20 Jahre wird mehr messen, früher warnen und individueller begleiten. Das Gespür für den eigenen Körper ersetzt sie nicht. Wer es heute zurückgewinnt, hat einen Vorsprung, den kein Medikament nachholen kann.
Quellen: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Versorgungsatlas-Berichte 24/05 (Autoimmunerkrankungen 2012–2022), 22/01 und 22/06 (Parkinson) · Robert Koch-Institut und Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2026 · AOK Rheinland/Hamburg und Helmholtz München (Fettleber) · DAK Psychoreport · DKFZ und deutsche Krebsregister (Darmkrebs bei jungen Erwachsenen, 2003–2023) · ME/CFS Research Foundation und Risklayer, Kostenreport 2026 · DKV-Report 2025 · RKI, KiGGS-Studie · Lane et al., British Medical Journal 2024 · Umweltbundesamt, GerES V · Nihart et al., Nature Medicine 2025, und Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung · Levine et al., Human Reproduction Update 2022 · Arzneimittelbrief 2008, Zi 2017, WIdO (Medikamente) · Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Drug Safety Mail 2022-34 · BELLA- und COPSY-Studie (UKE), DAK-Präventionsradar 2024 · Cohen et al., PNAS 2012 · Furman et al., Nature Medicine 2019 · Statistisches Bundesamt, Pflegevorausberechnung 2023 und Pflegestatistik 2023 · IGES im Auftrag der DAK, 2025 · Deutsche Alzheimer Gesellschaft · NHGRI und Element Biosciences/Ultima Genomics (Genomkosten) · PRAIM-Studie, Nature Medicine 2025 · Delphi-2M, Nature 2025 · FDA-Zulassung SetPoint System, Juli 2025 · Michael Levin, Tufts University
Weiterlesen
- Herzratenvariabilität: Was sie über die Zelle verrät — Die Messung, die zeigt, wie gut sich dein Nervensystem anpasst.
- Frequenzmedizin: Wo sie in der Zelle wirklich ansetzt — Warum Signale den Körper steuern, nicht nur Substanzen.
Häufige Fragen
Warum nehmen Autoimmunerkrankungen in Deutschland so stark zu?
Weil sich unser Alltag verändert hat, nicht weil wir älter werden. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat die Abrechnungen aller Kassenpraxen ausgewertet: Der Anteil der Versicherten mit einer Autoimmunerkrankung stieg von 7,1 Prozent im Jahr 2012 auf 8,6 Prozent im Jahr 2022, heute sind es 6,3 Millionen Menschen. Der Anstieg lief weitgehend unabhängig von Alter, Geschlecht und Region, die Alterung erklärt ihn also nicht.
Können Medikamente Kribbeln und Taubheit in den Füßen auslösen?
Ja, auf einem Umweg. Magensäureblocker und Metformin, das Standardmittel bei Diabetes, können über Jahre einen Mangel an Vitamin B12 verursachen, und ein B12-Mangel schädigt die Nerven. Die Beschwerden werden dann oft dem Alter oder dem Diabetes zugeschrieben; die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft weist ausdrücklich auf diese Verwechslung hin. Wer solche Mittel nimmt, sollte mit seinem Arzt den B12-Wert prüfen lassen und nichts eigenmächtig absetzen.
Was ist eine stille Entzündung und woher kommt sie?
Eine stille Entzündung läuft leise über Jahre, ohne Fieber und ohne Schmerz. Eine Übersichtsarbeit von 20 Forschern in Nature Medicine beschreibt sie als gemeinsame Wurzel von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettleber, Autoimmun- und Nervenerkrankungen. Als Auslöser nennen sie Infekte, Bewegungsmangel, Ernährung, Umweltgifte, psychischen Stress und gestörten Schlaf. Unter Dauerstress reagieren Immunzellen außerdem nicht mehr auf Cortisol, das körpereigene Signal, eine Entzündung zu beenden.
Ins Gespräch kommen
Du hast eine Frage dazu, oder du willst wissen, wo du selbst stehst? Schreib mir. Ich lese jede Mail selbst und antworte selbst — hier gibt es niemanden sonst.